Sind wir nicht alle ein bisschen vegan?

Vegan sind alle ein bisschen? Mhhh, ist das wirklich so? Warum das in unseren Augen tatsächlich so ist, erläutern wir im folgenden Artikel.

Wir sind Menschen, Menschen die tagtäglich Dinge tun und nicht tun. Die täglich Gedanken pflegen und Worte sprechen.

Wir haben uns vor ein paar Jahren dazu entschieden den Dingen, die wir tun, denken und sprechen eine Bedeutung zu geben, die uns wirklich entspricht und für uns einen Sinn macht, das heisst wir tun Dinge nicht einfach nur so, sondern die Dinge die wir tun, sollen unsere Zielen, Werten und Wünschen entsprechen.

Als wir uns beispielsweise dazu entschieden haben uns rein pflanzlichvollwertig ( vegan ) zu ernähren, hatten wir schon vorher die Einstellung, dass wir kommerzielle Tierhaltung nicht gut finden und hatten auch was die Verträglichkeit von tierlichen Lebensmitteln betraf bemerkt, dass sie sie nicht positiv auf Verdauung und Stoffwechsel auswirken. Es fehlte nur die Tat, die Einstellung war bereits vorher da.

Wir hatten  Mitgefühl mit den Tieren und wollten die Umstände unter denen soviel Leid erzeugt wird nicht mehr unterstützen und wir waren gerade in einer Phase unseres Lebens, wo wir bemerkten, das wir als Bewohner dieses Planeten eine immense Macht haben, mit einer veganen Ernährung, nicht nur was die Vermeidung von Tierleid betrifft.

Diese Macht, die jeder Mensch hat und deren „Nicht- in- Anspruchnahme“ zu Ohn-macht, Depression, Mobbing etc. führen kann, der wurden wir uns immer bewusster. Bis heute befinden wir uns in diesem Prozess.

Menschen kümmern sich um andere Menschen, arbeiten rund um die Uhr, bringen sich ein, helfen anderen Wesen, kümmern sich um die Dinge, die täglich zu tun sind, sind einfach für sich und andere da…

Jeder Mensch tut etwas, was sich auf unseren Planeten, auf das Umfeld in positiver Weise auswirkt und leistet seinen individuellen Beitrag, so gut er es kann.

Immer mehr Menschen, bei denen Ziele, Werte und Wünsche mit ihren Gedanken, Worten und Taten übereinstimmen, immer mehr Menschen, die zu ihren Werten stehen, die den Mut haben sie zu leben, das wünsche ich mir und weil ich es mir so sehr wünsche tue ich es jetzt selbst .

Ich tue es tagtäglich, ich bleibe am Ball, auch wenn der Ball mir manchmal entgleitet oder ich mich frage ob das alles Sinn macht, weil ich unachtsam geworden bin, weil ich mich ablenke. Dann werde ich mir wieder meiner Werte und Motivation bewusst und hole mir meinen Ball wieder zurück, fange wieder da an wo ich aufgehört habe.

Wir alle haben Vorbilder, eines meiner Vorbilder ist meine Großmutter, meine Oma. Sie war keine Veganerin, nicht in dem Sinn, das sie keine tierlichen (wir sagen ja auch menschlich, nicht menschich) Produkte gegessen hat. Sie war eine Frau, deren Worte und Taten dennoch zusammenpassten. Sie kam aus einer Zeit in der die Menschen hungerten und aus nichts etwas machen mussten. Sie hat mich Werte wie Friedlichkeit, Hingabe, Beharrlichkeit, Hoffnung und Demut gelehrt und sie hat diese Werte gelebt, wenn auch mit anderen Ausdrucksformen als ich es in einigen Bereichen tue, denn sie war sie und ich bin ich.

Heute spricht man verächtlich über Gutmenschen, schon so, als sei „Gut“ etwas „Schlechtes“ , dafür fehlt mir (noch?) das Verständnis. Ich denke ich muss es auch nicht verstehen, das ist nicht meine Aufgabe. Meine Aufgabe ist es, das zu leben, was ich in meinem tiefsten Inneren spüre, was sich durch mich ausdrücken darf. Jeder Mensch tut Gutes und jeder Mensch ist auf seine Art etwas davon, was VEGAN für uns bedeutet, nämlich:

V-isonär und verständnisvoll

E-mpathisch und ehrlich

G-anzheitlich und gefühlvoll

A-chtsam, alternativ und authentisch

N-achhaltig und natürlich

Folgendes sehe ich heute ganz klar, so klar wie nie zuvor:

Viele Menschen haben da Verständnis wo ich noch keines habe, viele haben Ideen wo ich alten Mustern nachhänge, viele verstehen, wo ich noch im dunkeln tappe, viele sind achtsam wo ich stolpere, viele haben eine Natürlichkeit wo mich künstliche Hemmungen, Abgrenzung und Schamgefühle übermannen.

 

Danke ihr Menschen da draußen für alle veganen Aspekte an euch, von denen ich noch viel lernen darf.

 

Aloha und Namastè

 

Catweazle – Smoothie mit Charakter

 

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