Psalm 23

DSC06401

Der Herr ist mein Hirte,
mir wird nichts mangeln.
Er weidet mich auf einer grünen Aue
und führet mich zum frischen Wasser.

Er erquicket meine Seele.
Er führet mich auf rechter Straße
um seines Namens willen.

Und ob ich schon wanderte im finstern Tal,
fürchte ich kein Unglück;
denn du bist bei mir,
dein Stecken und Stab trösten mich.

Du bereitest vor mir einen Tisch
im Angesicht meiner Feinde.
Du salbest mein Haupt mit Öl
und schenkest mir voll ein.

Gutes und Barmherzigkeit
werden mir folgen mein Leben lang,
und ich werde bleiben im Hause des Herrn immerdar.

Für mich ist der 23. Psalm ein wunderbarer Psalm und er lässt sich vielfälltig verwenden. Letztlich gilt die Prämisse: Die Namen für Gott sind vielfälltig, die Essenz ist gleich. Weshalb auch Glaubenskriege so widersinnig sind, es sind Kriege des Egos, wie alle Kriege.

Ich muss nicht unbedingt an Gott und Jesus glauben, sondern kann auch als Herrn oder Herrin zum Beispiel die Natur, das Tao, das Universum, Mutter Erde, Vater Sonne, den große Geist, das höhere Selbst, Bewusstsein, oder eine für mich wichtige Leitfigur, die Liebe oder den Glauben allgemein, einsetzen.

Der Spruch eignet sich sehr dafür ihn morgens zu sprechen und sich so auf den Tag und die Art und Weise wie ich ihn leben möchte, zu fokussieren: Hoffnungsvoll, stark, sicher, im Wissen, das ich immer geborgen bin und geschützt, egal was kommen mag.

Danke. Aloha und Namasté.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.