Die Frau im Burgverlies

Eine Frau sitzt in einem Burgverlies, sie ist einsam, sie ist schmutzig, weil sie keine Wasser hat und doch schön, sie ist zerbrechlich und doch ist sie innerlich stark, tief in ihrem Inneren ist sie sehr stark und sie weiß es auch, wenn sie wirklich tief in sich geht. Wenn sie dieser Stimme lauscht, dann weiß sie, dass sie stark ist.

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Wie kam dieser Mensch hierher?

Sie kam hierher, weil sie geglaubt hat an Angst, Bitterkeit, Verunsicherung und Opfertum. Sie glaubte daran machtlos zu sein und hat anderen die Verantwortung für ihr Leben übergegeben. Enttäuschungen haben sie in die Knie gehen lassen und sie wollte nicht verstehen, dass diese zum Leben gehören, damit wir lernen.

 

Sie kam hierher durch ihren Glauben daran, dass andere es besser wüssten als sie selbst, obwohl sie insgeheim wusste, das dies eine Lüge ist und sie damit ihre Bequemlichkeit rechtfertigen konnte.

Welche Ängste und Glaubenssätze halten sie hinter Schloß und Riegel?

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Ich bin es nicht wert

Ich bin nicht gut genug

Ich kann nicht alleine entscheiden

Ich habe es nicht verdient glücklich zu sein

Ich bin abhängig von den Launen und Meinungen und der Gunst anderer

Ich darf nicht ich sein

Ich habe es verdient hier zu sein

Ich bin schuldig

Lauteten die Glaubenssätze, die sie hierherbrachten.

 

Die Geschichte wie sie die Burg verlässt, ein Impuls, eine Entscheidung

 

Da, da ist so ein Impuls, sie nimmt ihn war und dann stellt sich plötzlich eine Hypothese ein:

 

Da ist eine Stimme in mir, die mir sagt, ich bin stark, ich schaffe das, ich werde meine Ziele und Träume verwirklichen- vielleicht könnte diese Stimme Recht haben.

Sie entscheidet sich dafür diese Möglichkeit anzuerkennen und die Hypothese zu überprüfen, egal wie es ausgehen wird.

 

Sie steht auf.

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Sie schaut auf einen Punkt, auf ein helles Licht rechts über ihr in der Ecke, es ist eine Öffnung.

Sie konzentriert sich darauf.

Sie schaut unentwegt durch die Öffnung ins Licht.

Dann registriert sie plötzlich kleine Erhebungen in der Wand des Verlieses.

 

Sie schaut sich noch einmal um, packt ein paar Sachen ein, den Rest lässt sie liegen und klettert aus dem Verlies heraus, die Erhebungen sind Vorsprünge in der Wand, auf denen sie Halt findet.

 

Es ist nicht einfach, aber sie schafft es, sie tritt heraus aus dem Verlies und findet einen Weg.

Sie folgt dem Licht und dem Weg es blendet sie, für einen Moment hält sie inne, doch sie dreht sich nicht mehr um.

 

Sie läuft und läuft und springt und schlägt Purzelbäume, sie streckt die Arme in die Luft und schreit alles heraus, was sie unten gehalten hat.

Ein neues System aufstellen

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Dann ruht sie kurz an einem Fluss aus und sieht ihr Spiegelbild.

Sie wäscht ihr Gesicht, ihre Füße und Hände und spürt noch die alten Ketten, die sie unten hielten, aber sie spürt noch mehr die Kraft in sich, die ihr half nach draußen zu gehen.

 

Beides ist da, gerade ist keines davon dominant, da spürt sie plötzlich unendlich stark diese Last auf ihrem Rücken. Sie zieht die Last herunter und wirft sie in den See. Der Rucksack voller Schmerz und alten Glaubenssätzen versinkt, sie beobachtet, wie er den Grund erreicht.

 

Ein Gefühl der Erleichterung steigt in ihr auf und fast gleichzeitig ein Gefühl, als fehlte etwas…

 

Die Glaubenssätze und Überzeugungen auf denen ihre neue Geschichte beruht

 

Einige Zeit vergeht, da kommt eine Einsicht:

Ich erschaffe meine Realität, bin Schöpferin

Ich lebe meine Träume

Ich gehe ins Licht

Ich lasse die alten Schatten ruhen

Ich stelle ein neues Konzept auf

Ich vertraue auf mich

Ich bin stark und kraftvoll, egal was passiert und ich darf auch schwach sein

Das Universum unterstützt mich, egal wie ich mich entscheide, es liegt an mir wohin ich gehe

Meine Gedanken und Überzeugungen erschaffen meine Realität

Ich bin großartig und habe alles in mir, was ich brauche um glücklich zu sein

Ich bin dankbar

Ich lebe meine Träume

Ich breche auf und gebe selbst den Weg vor

Auch wenn Gefahren lauern, gehe ich weiter

Die Hindernisse auf dem Weg, lassen mich lernen

Ich bin die Hauptdarstellerin in meinem Mythos

Ich möchte anderen helfen mit meiner Erfahrung

Ich bin gut so wie ich bin

Ich sehe das göttliche in mir und allem Sein

Ich danke für die Erfahrung

 

Ich fokussiere mich neu- auf:

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Meine Ziele und Träume

Meine Vision von einem Leben in liebevoller Gemeinschaft, in dem alle Talente anerkannt und gelebt werden

Ich unterstütze andere Menschen bei der Findung und Umsetzung ihrer Ziele, Träume und Visionen

Ich kann andere Menschen begeistern und mit ihrer Motivation in Kontakt bringen

Ich kann ihnen ihre Schatten aufzeigen und ihnen helfen ein neues System aufzustellen

Ich kann ihnen helfen von der Ruhe in die Kraft zu kommen

Ich kann ihnen helfen ihre Stärken und Eigenschaften zu sehen und zu nutzen

Ich nehme meinen Platz ein!

Jetzt. Aloha. So sei es. Ich bin voller Kraft und Dankbarkeit.

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Wir freuen uns über deine Erfahrungen oder einen Kommentar

 

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3 Kommentare

  • ✨Hallo ihr Lieben✨
    Ich finde die Geschichte sehr ansprechend, es könnte meine Geschichte sein, wobei ich auch denke, dass viele Menschen ihr eigenes Verlies im Leben haben und es irgendwann jeder für sich entscheiden muss, ob er sich aus diesem befreit? Ich bin sehr froh darüber, dass ich mich aus meinem befreien konnte, auch wenn der Weg nicht immer leicht ist und auf diesem
    immer wieder neue Herausforderungen warten, ist es ein wunderbares Gefühl, sich diesen stellen zu können und wieder Freude am Leben zu haben?Danke das Ihr ein Teil davon seit✨Eure Janita

    Antworten
    • Danke für deinen Kommentar!!! Ja, jeder hat seinen Weg und seine Lösungen und jeder hat auch ein Recht auf Leiden, wenn er denn möchte. Schön, dass du wie wir auch, den Weg aus dem Verlies heraus gefunden hast und so konsequent und auf deine Art gehst!!!!Danke und Aloha.

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  • „Die Reine Liebe trägt und führt uns“

    Die Liebe führt uns, um in der Liebe zu sein.

    Ängste, Bitterkeit, Verunsicherung und Opfertum begegnen uns, wie dunkle Wolken auf dem Weg der Liebe.

    Im Lichte der Liebe lösen sich die dunklen Wolken auf und was bleibt, ist die Reine Liebe, die uns trägt und führt.

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